Schneeschuhwandern zur Wildfütterung

Am Dienstag, den 29. Jänner 2020 fuhren wir mit den Kindern nach Gstatterboden um unsere Nationalparkrangerinnen Petra und Kathrin zu treffen. Dort wurden wir mit Schneeschuhen ausgestattet und dann stapften wir, durch den Wald und auf der Forststraße, dem Wildfütterungsplatz entgegen. Bevor wir die Hütte erreichten, die uns einen wunderbaren Ausblick auf den Futterplatz erlaubte, mussten wir ganz leise sein, um die Wildtiere nicht zu erschrecken.

Die Hütte war bereits eingeheizt und vorerst stärkten wir uns mit einer Jause, bevor wir über die Besonderheiten dieser Fütterung hingewiesen wurden. So lernten wir, dass fast ausschließlich Hirsche bei der Futterstelle angetroffen werden und zwar bis zu 70 Stück. Zuerst fanden sich die Hirsche ein, bevor ganz scheu und vorsichtig die Hirschkühe den Hang herunterkamen.

In der Hütte im Hintergrund, hingen die Geweihabwürfe von einem einzigen Hirsch. Zu sehen, dass dieses Geweih jedes Jahr größer, kräftiger und mehr Enden aufwies, war schon sehr beeindruckend. Außerdem lernten wir, dass das Hirschkind genauso heißt wie ein Kuhkind, nämlich Kalb. Für kurze Zeit wurden sogar die Fenster in Richtung der Futterstelle geöffnet und da mussten wir ganz leise sein und still sitzen, denn die Tiere achteten auf jedes Geräusch und schienen uns die ganze Zeit wahrzunehmen.

Auch beim Verlassen der Hütte mussten wir leise davonschleichen, zurück zu unseren Schneeschuhen. Der Rückweg wurde von ein paar Mutproben unterbrochen, aber dann mussten wir uns am Ende beeilen, da das Wetter sich rapide verschlechterte.

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