Buchauer Waldspiele

Am Mittwoch, den 30. Mai 2018, fuhren wir mit dem Privatauto zum Tonnerhof, wo wir bereits von Herrn Rinesch, dem Förster und dem Direktor und seinen SchülerInnen des Grabnerhofes empfangen wurden. Nachdem die Kinder ein Holzmedallion mit ihrem Namen beschriftet hatten, starteten wir los. Die Kinder erfuhren welches Holz sich am besten für Brennholz eignet, wie lange es gelagert wird und wie es gestapelt werden muss, danach erkundeten wir die verschiedenen Wiesenpflanzen und welche als Kuhfutter geeignet oder ungeeignet und welche Pflanzen heimisch sind oder eingeschleppt wurden. Bei der Sägestation lernten die Kinder über die Sägen und Motorsägen und durften eine eigene Holzscheibe abschneiden. Danach wurde den Kindern die Augen verbunden und sie mussten mit nackten Füßen, geleitetet an einem Seil über den Waldboden, durch einen Bach und über Wurzeln und Steine wandern. Nach einer kleinen Jause gestalteten wir mit Materialien aus dem Wald, ein Waldgesicht und lösten den „Gordischen Knoten“. Beim Jagdstand erfuhren die Kinder über die verschiedenen Geweihe, dem Unterschied zwischen Birkhahn und Auerhahn und durften ein Fuchs- und Marderfell berühren. Über die Krokodilsschlucht wagten sich alle Kinder, bis auf Lea, die leider durch einen Gipsarm etwas gehändikappt ist. Ein Spinnennetz zu durchqueren, ohne das Netz zu berühren, war für die meisten eine leichte Aufgabe. Zum Abschluss lernten wir eine Haflingerstute kennen, die bereits seit vielen Jahren im Holz arbeitet. Gestärkt mit Saft, Würstel und Semmel und beschenkt mit einem gelben T-Shirt traten wir die Heimreise wieder an.