VS Weng in der Grazer Oper

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Am 13. Februar 2020 wurden wir von der Raika in das Musical „Pünktchen und Anton“ eingeladen. Gemeinsam mit den Schulen Hall und Ardning fuhren wir im Doppeldeckerbus nach Graz. In der Oper, auf der roten, mit Samt bedeckten Treppe, wurden mit Sumsi ein Gruppenfoto gemacht. Anschließend nahmen wir auf dem Balkon die Plätze ein. Das Musical handelte von zwei Kindern, die in zwei verschiedenen Welten aufwuchsen und trotzdem die besten Freunde wurden. Die Schülerinnen und Schüler ließen sich von den Schauspielerinnen und Schauspielern mitreißen und erlebten ein spannendes Musical mit grandiosen Musikern und hineißenden Akteuren. Zum Abschluss gab es wieder einen Konfettiregen. Das war ein interessanter Ausflug.

Volksschule trifft Feuerwehr

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Am Freitag, den 7. Februar 2020 besuchten wir die Feuerwehr Weng. Dabei wurde das neue Feuerwehrgebäude bestaunt und das Löschfahrzeug inspiziert. Die Kinder erfuhren, was alles in einem Feuerwehrauto mitgeführt werden muss, um bei Feuereinsätzen, Verkehrsunfällen, Naturkatastrophen oder anderen Einsätzen gerüstet zu sein. Oberhalb der Garage steht eine alte Feuerwehrspritze aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Man bedenke, dass nur 100 Jahre vergangen sind, als Feuerwehrmänner zuerst Pferde besorgen mussten um dieses Löschfahrzeug ziehen zu können, bis zu den modernsten Gerätschaften und der Digitalisierung, die auch die Feuerwehr längst erreicht hat.

Die Kinder durften auch am Steuer des Feuerwehrwagens sitzen, erfuhren etwas über den Funkverkehr, die verschiedenen Ränge der Feuerwehrleute und deren Ausbildung. Zum Abschluss erhielten die Kinder den Brandschutzausweis, der kennzeichnet, dass die Kinder wissen, wie man sich bei Bränden verhält, welcher Notruf zu wählen ist und in welcher Form er abzusetzen ist.

Das Highlight war die Fahrt zurück zur Schule im Löschfahrzeug mit eingeschalteter Sirene und Blaulicht. Wir bedanken uns bei den Feuerwehrleuten für Ihre zur Verfügung gestellte Zeit und hoffen, dass der Ernstfall für die Kinder nicht eintritt.

Skitag auf der Kaiserau

Am Freitag, den 31. Jänner fuhren wir unter reger Beteiligung der Eltern mit dem Wagner-Bus auf die Kaiserau. Nass und regnerisch begann dieser Morgen, was etwas schade war, doch das Wetter beruhigte sich rasch am Vormittag und die Wolken wichen schlussendlich der Sonne. Die Kinder teilten sich in verschiedene Gruppen auf und fuhren mit den Kindern auf und davon. Eine kleine Langlauftruppe traf sich auf der Loipe. Herr Bürgermeister Hermann Watzl brachte uns Faschingskrapfen auf die Kaiserau, die wir dann in der Pause auf der Hütte verzehren konnten. Danach wurde noch einmal das schöne Wetter für den Skisport genutzt, bevor wir dann gesund und vollzählig wieder zur Schule zurückfuhren.

Schneeschuhwandern zur Wildfütterung

Am Dienstag, den 29. Jänner 2020 fuhren wir mit den Kindern nach Gstatterboden um unsere Nationalparkrangerinnen Petra und Kathrin zu treffen. Dort wurden wir mit Schneeschuhen ausgestattet und dann stapften wir, durch den Wald und auf der Forststraße, dem Wildfütterungsplatz entgegen. Bevor wir die Hütte erreichten, die uns einen wunderbaren Ausblick auf den Futterplatz erlaubte, mussten wir ganz leise sein, um die Wildtiere nicht zu erschrecken.

Die Hütte war bereits eingeheizt und vorerst stärkten wir uns mit einer Jause, bevor wir über die Besonderheiten dieser Fütterung hingewiesen wurden. So lernten wir, dass fast ausschließlich Hirsche bei der Futterstelle angetroffen werden und zwar bis zu 70 Stück. Zuerst fanden sich die Hirsche ein, bevor ganz scheu und vorsichtig die Hirschkühe den Hang herunterkamen.

In der Hütte im Hintergrund, hingen die Geweihabwürfe von einem einzigen Hirsch. Zu sehen, dass dieses Geweih jedes Jahr größer, kräftiger und mehr Enden aufwies, war schon sehr beeindruckend. Außerdem lernten wir, dass das Hirschkind genauso heißt wie ein Kuhkind, nämlich Kalb. Für kurze Zeit wurden sogar die Fenster in Richtung der Futterstelle geöffnet und da mussten wir ganz leise sein und still sitzen, denn die Tiere achteten auf jedes Geräusch und schienen uns die ganze Zeit wahrzunehmen.

Auch beim Verlassen der Hütte mussten wir leise davonschleichen, zurück zu unseren Schneeschuhen. Der Rückweg wurde von ein paar Mutproben unterbrochen, aber dann mussten wir uns am Ende beeilen, da das Wetter sich rapide verschlechterte.